Rhetorikwettstreit der Jahrgangsstufe 10

  

      

Am Freitag, dem 10. Juni 2011, fand der 5. Rhetorikwettstreit des Karl-Liebknecht-Gymnasiums statt. Zum ersten Mal allerdings wurde er durch Schüler der 10. Klassen bestritten, in den vorhergehenden Jahren erfolgte er im Rahmen der Klassenstufe 11. Ort des Geschehens war wie schon im letzten Jahr der Sitzungssaal der Stadtverordneten im Rathaus in Frankfurt (Oder). So fühlten sich die Redner am Pult gleich viel bedeutungsvoller, waren sicher aber auch doppelt so aufgeregt. Denn viel Publikum gab es allemal, Unterstützung bekamen die 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch all ihre Klassenkameraden, die ihre besten Redner zuvor gewählt hatten; auch einige Lehrer waren anwesend.

  

  

Durch das Programm führte in diesem Jahr Pepe Jurklies, der mit Witz und Charme die Stimmung zwischen den Beiträgen auflockerte. Die Jury der Veranstaltung bestand aus Wolfgang de Bruyn, dem Direktor des Kleisthauses, den Lehrerinnen Frau Reich und Frau Dalchau und nicht zuletzt auch aus Sina Brandenburg, einer erfolgreichen Teilnehmerin des Rhetorikwettstreits 2010. Nach der Begrüßung durch den Schulleiter Herrn Kleefeld und einer Ansprache von Herrn Dr. Szalai ging es auch schon los: Souverän hielten alle Schüler ihre Rede zu dem diesjährigen Thema „Querdenker bringen die Welt voran“. Jeder näherte sich diesem Gedanken auf seine eigene Art: Von der allgemeinen Auseinandersetzung mit dem Begriff Querdenken über Bezugnahmen auf  Persönlichkeiten, die mit Thema in Verbindung gebracht werden, bis hin zum Aufruf , selbst einmal quer  zu denken, gab es vielfältige mitreißende Reden. Sie haben es der Jury nicht einfach gemacht, einen Sieger zu küren.  Letztendlich entschied allerdings Emilia Jonas aus der 10L den Wettbewerb für sich, eindrucksvoll überzeugte sie mit ihrer Rede über den Künstler Friedensreich Hundertwasser und seinen Weg gegen stupide Architektur. Den zweiten Platz belegte Luisa Meger, die über den Philosophen und Schriftsteller Immanuel Kant und seine Überzeugung sprach. Platz drei belegte Nicol Sajda, welche sich mit Werten der Jugendlichen von heute auseinandersetzte und Kritik übte.

 

  

  

Alle vierzehn Reden des Rhetorikwettstreits zeugten von eifrigem Nachdenken und rhetorischen Fähigkeiten, was für uns Schüler der zehnten Klasse sicher vorzeigbar ist. Im einen oder anderen schlummert vielleicht sogar der geborene Politiker, der provozieren, aber auch überzeugen kann. Der erste Schritt in diese Richtung ist jedenfalls getan…

 

Text: Julia Morach, 10L

Fotos: Miguel Ehlert, 10L

 

 
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