Gemeinsame Fahrt der 7. Klassen im Rahmen des LATARNIA-Projekts

Das deutsch-polnische Projekt „Latarnia“ zwischen dem Städtischen Gymnasium I Frankfurt (Oder) und dem Gimnazjum 2 aus Slubice existiert jetzt im siebten Jahr. Jeweils eine Klasse aus beiden Gymnasien in den Klassenstufen 7 bis 9 arbeiten zusammen. In den Stufen 8 und 9 findet dabei ein Unterrichtstag in der Woche in gemischten Gruppen an der Partnerschule statt. Auf diesen gemeinsamen Unterricht bereiten sich die 7. Klassen in Kennenlernveranstaltungen vor. Den Höhepunkt bildet dabei eine gemeinsame Klassenfahrt. In diesem Jahr organisierte das Frankfurter Gymnasium mit der Klasse 7c die Fahrt.

Am 23. Januar 2012 starteten beide Klassen mit ihren Lehrern nach Sebnitz im Zittauer Gebirge in das Kinderholungszentrum. Am Anreisetag fielen dort 25 cm Neuschnee, so dass gemischte Gruppen einen Wettbewerb im Schneemannbauen durchführen konnten. Am zweiten Tag besuchten die Klassen das Hygienemuseum in Dresden, bekamen bei einem Stadtrundgang das historische Dresden erklärt und besichtigten die wiederaufgebaute Frauenkirche. Eine Disco im KiEZ beendete diesen Tag.

Der folgende Tag begann mit einer Wanderung zum Urzeitpark in Sebnitz, in dem deutsch-polnische Gruppen gemeinsam ein Blatt mit Fragen zum Park und zur Saurierzeit ausfüllten. Die Mitglieder der besten Teams bekamen eine Anerkennungsurkunde für dieses Integrationsprojekt. Nach dem Mittagessen fuhren wir zur Festung Königstein, wo das Wetter einen tollen Blick auf die Elbe und die benachbarten Berge erlaubte.  In den Ausstellungen auf dem Königstein war das neue Modell der Festung interaktiv auch in polnischer Sprache erklärt, so dass auch hier neue Vokabeln in der anderen Sprache vermittelt wurden. Bei einer „Flirtparty“ am Abend lernten sich beide Klassen noch näher kennen.

Fahrzeiten im Bus zu den Stationen der Exkursion nach Sachsen wurden durch gemeinsames Singen überbrückt. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an den Busfahrer Herrn Christian Kiebert von der Firma KUKI Reisen, der auf Wünsche zur Programmänderung flexibel reagierte, zu den Schülern und Lehrern stets hilfsbereit und freundlich war und am Ende der Fahrt auch einige Worte Polnisch sprach.


Text und Fotos: Herr Miersch

 
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