Unterricht in der Sekundarstufe I
Grundsätze:
Der Kunstunterricht in der Sekundarstufe I entwickelt fachspezifische Kompetenzen, die auf eine ästhetische Lebensbewältigung zielen. Das nebenstehende Schema zeigt die grundlegende Fachstruktur, mit der dies erreicht werden soll.
Der Unterricht am Gymnasium zielt zwar auf das Erreichen der vertieften allgemeinen Bildung, hat aber auch die Ziele der grundlegenden und erweiterten Bildungsgänge (siehe Brandenburgisches Schulgesetz) im Blick.
Eine Vergleichbarkeit der Lernziele in der Sekundarstufe I wird durch die Standardorientierung erreicht, die am Ende von Doppeljahrgangsstufen (Klasse 7/8 und 9/10) messbar gemacht werden kann.
Der Kunstunterricht in der Sekundarstufe I bezieht sich auf die folgenden fünf inhaltlichen Entscheidungsfelder:
- Grundlegende Erfahrungsbereiche der Jugendlichen
- Künstlerische Strategien
- Material
- Verfahren und Techniken
- Künstlerinnen/Künstler und ihre Werke aus unterschiedlichen Zeiten und Kulturen.
Auf der Grundlage von bestimmten Konstruktionen und verbindlichen Vorgaben des Rahmenlehrplans erarbeitet die Fachkonferenz der Schule unter Berücksichtigung von Standortbesonderheiten ein schulinternes Fachcurriculum, das für die unterrichtenden Fachlehrer der Schule ein Planungsgerüst darstellt, das aber Freiheiten und Entfaltungsmöglichkeiten für jeden Lehrer und Schüler ermöglicht.
Der Kunstunterricht in der Sekundarstufe I erfolgt auf der Grundlage des aktuellen Rahmenlehrplans für die Sekundarstufe I, gültig seit dem 1.August 2008, nachzulesen auf dem Berlin-Brandenburgischen Bildungsserver (http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de)
Für unsere Schule gelten folgende standortbezogene Verabredungen:
Der Unterricht in der Klasse 7 zielt auf eine „verORTung“, das heißt, dass die Schülerinnen und Schüler an der neuen Schule „ankommen“ sollen, dass sie einander kennen lernen, dass sie ihre neuen Möglichkeiten einschätzen und entwickeln.
Der Unterricht in Klasse 8 macht die „Schöpferkraft des Menschen“ bewusst und thematisiert vor diesem Hintergrund die Veränderungsmöglichkeiten der Wirklichkeit, die sich durch das ästhetisch-künstlerische Lernen ergeben können.
Das „Latarnia-Projekt“ im Rahmen des deutsch-polnischen Unterrichts unserer Schule und das kommunale „Graffiti-Projekt“ sind wichtige Bausteine des Unterrichts in Klasse 8.
Der Kunstunterricht in Klasse 9 zielt in besonderer Weise auf die Entwicklung der Heranwachsenden in dieser Altersstufe. Gerade hier befragen die Jugendlichen kritisch die Welt, in der sie leben und sie bestimmen ihre Verhältnisse zu Freunden, zur Familie und zum Lebensumfeld vielfach neu.
Das Leitthema für die Klasse 9 lautet deshalb „Identitäten“.
In der Klasse 9 gibt es ein zusätzliches Stundenkontingent im Rahmen einer Schwerpunktstunde für den Kunstunterricht!
Am Ende der 9.Klasse müssen die Schülerinnen und Schüler entscheiden, ob sie in der Klasse 10 das Fach Kunst weiter belegen oder ob sie das Fach Musik mit jeweils zwei Wochenstunden besuchen.
In der Klassenstufe 10 wird der Kunstunterricht mit zwei Wochenstunden angeboten. Er bereitet in besonderer Weise den Abschluss des Bildungsganges der Sekundarstufe I und den Übergang in die Sekundarstufe II vor.
„Verwandlungen“ lautet der thematische Oberbegriff in dieser Jahrgangsstufe.









