Aufbau der GOST ab Schuljahr 2009
Einführungsphase
Für die Schüler der jetzigen Jahrgangsstufe 11 (JGS11) (Schuljahr 2009/2010) besteht die Gymnasiale Oberstufe aus der einjährigen Einführungsphase (Jahrgangsstufe 11) und einer zweijährigen Qualifikationsphase.
Für die Schüler der jetzigen (Schuljahr 2009/2010) und aller kommenden Jahrgangsstufen 10 (JGS10) wird die Schulzeitverkürzung an Gymnasien wirksam.
Für diese Schüler ist es so, dass die 10. Klasse Abschlussjahr der Sekundarstufe I und gleichzeitig Einführungsphase ist.
Rein rechtlich gehört die JGS10 am Gymnasium zur Sekundarstufe I. Entsprechend regelt die SekI-Verordnung die Unterrichtsinhalte, die Anzahl und die Art der zu erbringenden Leistungsfeststellungen und die Leistungsbewertung.
Beide Jahrgänge werden im Schuljahr 2010/2011 eine gemeinsame Qualifikationsphase bilden und im Jahr 2012 gemeinsam das Abitur ablegen.
In der kommenden JGS11 gibt es einige Besonderheiten:
- die Schüler wählen zwei neue Fächer (Informatik, Technik, Psychologie, Darst. Spiel) an.
- sie bereitet inhaltlich und methodisch auf die Anforderungen der Qualifikationsphase vor
- erleichtert die Gewöhnung an den Kursunterricht (vor allem ständig wechselnde Lerngruppen)
- gewöhnt an das Schreiben von Klausuren
- macht mit dem neuen Bewertungssystem vertraut:
Noten mit Tendenz: 1+ 1 1- 2+ 2 2- ... 5+ 5 5- 6 Punkte: 15 14 13 12 11 10 ... 03 02 01 00 - Bewertungen haben noch keine Relevanz für das Abitur jedoch aber für die Versetzung in die Qualifikationsphase
- Die Schüler gewöhnen sich an das Schreiben von Klausuren.
- Die Klausuren gehen zu einem Viertel in die Halbjahresbewertung ein.
Qualifikationsphase
Die Qualifikationsphase umfaßt die Jahrgangsstufen Q1 und Q2.
In der Qualifikationsphase findet der Unterricht ausschließlich in Kursen statt.
Die Schüler wählen aus dem Angebot der Schule zwei Liestungskurs und mindestens acht Grundkursfächer, die sie durchgängig bis zum Abitur belegen.
Am Ende der Qualifikationsphase erfolgt i.d.R. die Zulassung zur Abiturprüfung und die Abiturprüfung.
Die Schüler erlangen die allgemeine Hochschulreife und können damit an jeder Hochschule des Landes studieren.





