Was ist das Besondere unserer Schule?

Unser Profil

Das Karl-Liebknecht-Gymnasium Frankfurt (Oder) ist eine traditionsreiche Bildungseinrichtung, die eine breite und vertiefte wissenschaftliche Allgemeinbildung vermittelt und zum Erwerb der Allgemeinen Hochschulreife führt.

Die besondere Lage unmittelbar an der Brücke, die Frankfurt und Słubice und damit zwei Länder miteinander verbindet, führte schon bald nach 1945 zu grenzüberschreitenden Projekten. Heute ist das Besondere dieses Gymnasiums seine internationale Ausrichtung, die sich im gesamten Alltag des schulischen Lebens widerspiegelt. Keine andere Schule im Land Brandenburg kann auf so viele, langjährige und intensiv gestaltete internationale Projekte und Auszeichnungen verweisen wie unsere.

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UNESCO-Projekt-Schule

Seit 1973 ist unsere Schule mit der UNESCO, der Kultur- und Erziehungs-Organisation der Vereinten Nationen, verbunden. Damit sind wir den Zielen der Vereinten Nationen (UNO), nämlich der Wahrung der Menschenrechte sowie der Sicherung des Friedens durch kulturellen Austausch und Völkerverständigung, verpflichtet. Der Titel „UNESCO-Projekt-Schule“ ist eine Auszeichnung, die für langjähriges und inzwischen für uns selbstverständliches interkulturelles Engagement steht. In allen Bereichen des unterrichtlichen und sonstigen schulischen Lebens achten wir darauf, wie Menschen in anderen Teilen der Welt leben, wie wir auf andere Menschen und Probleme eingehen können und wie wir das Leben so gestalten helfen können, dass die Zukunft für alle sicher und friedlich ist. Dieser Titel verpflichtet uns also dazu, Verantwortung für die Gestaltung des menschlichen Miteinanders zu übernehmen.

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Europa-Schule

Der Titel „Europa-Schule“ wurde uns 1999 vom Brandenburger Ministerium für Bildung, Jugend und Sport verliehen, weil wir zum Beispiel mit demCOMENIUS-Projekt der Europäischen Union mit Schulen anderer europäischer Staaten eng verbunden sind. So gibt es Schulpartnerschaften mit Gorzow (Polen), Trollhättan (Schweden), Nottingham (Großbritannien), Wissembourg (Frankreich) sowie Italien (im Aufbau). Ein regelmäßiger Austausch zwischen Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern findet statt. Wir besuchen uns, tauschen Informationen persönlich bei Lehrer- oder Schülerbesuchen oder über das Internet aus und veranstalten gemeinsame Projekte an allen beteiligten Schulen. Von den Ergebnissen dieser Projekte profitieren alle Beteiligten über die Grenzen hinweg, da sie allen zugänglich gemacht werden. So arbeiteten zum Beispiel alle am Thema „Jugendkultur“.

Die schulinternen Lehrpläne wurden um die Probleme und Chancen der europäischen Dimension ergänzt.

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Deutsch-Polnisches Projekt

Bereits seit 1958 wird an unserer Schule Polnisch als Fremdsprache unterrichtet. Ein regelmäßiger Austausch fand statt, um so die Sprache zu verbessern und das Wissen über das jeweils andere Land zu vertiefen. Seit 1992 wurde dieses – auch angesichts der belasteten deutsch-polnischen Geschichte so bedeutsame - Projekt ausgebaut und unsere Schule wurde anerkannte Deutsch-Polnische-Projektschule: Deutsche Schülerinnen und Schüler können ab der 7. Klasse Polnisch als zweite Fremdsprache erlernen; ab der 10. Klasse besuchen pro Jahrgang 26 polnische Schülerinnen und Schüler unser Gymnasium, um hier gemeinsam mit den deutschen ihr Abitur abzulegen. Alle Schülerinnen und Schüler sind also täglich im Schulalltag in ihren Klassen und Kursen sowie in den außerunterrichtlichen Aktivitäten mit der kulturellen Besonderheit einer anderen Nation konfrontiert. Dieses Kennenlernen verändert die Sichtweise und erweitert den Horizont. Ein bilinguales Unterrichtsangebot in Kunst und Musik erweitert das Miteinander. Inzwischen besuchen auch immer mehr deutsche Schülerinnen und Schüler für ein halbes oder ganzes Jahr den Unterricht an polnischen Schulen im Rahmen desKOPERNIKUS-Projektes. Vielfältige grenzüberschreitende gemeinsame Aktivitäten runden das Deutsch-Polnische Projekt ab.

Mit Beginn des Schuljahres 2005/06 starteten wir mit der Klasse 7 das LATARNIA-Projekt: Unterrichtsvorhaben in mehreren Fächern werden gemeinsam mit der polnischen Partnerschule geplant. Der Unterricht findet tageweise in Deutschland oder Polen statt.

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Internationale Aktivitäten

im Rahmen der Schulprojekte am Karl-Liebknecht-Gymnasium

Das Karl-Liebknecht-Gymnasium Frankfurt (Oder) unterhält im Rahmen der UNESCO-Arbeit und als COMENIUS-Schulepartnerschaftliche Beziehungen zu Schulen in Polen, Großbritannien, Schweden und Frankreich.

Das Karl-Liebknecht-Gymnasium pflegt zur Zeit mit folgenden europäischen Bildungseinrichtungen aktive Schulpartnerschaften:

- Liceum "Tadeusz Kosciuszko", Gorzow/Landsberg Polen

- Zespól Szkół Licealnych im. Zbignewa Herberta Słubice Polen

- Bilborough College, Nottingham Großbritannien

- Lycee Stanislas, Wissembourg Frankreich

- Magnus Aberggymnasiet, Trollhättan Schweden

- Staatliches Gymnasium Nr. 2 Słubice Polen

- 1. Gymnasium Witebsk Weißrussland

Zu den Aktivitäten gehören wechselseitige Besuche von Schüler- und Lehrergruppen mit der Teilnahme am Unterricht des jeweiligen Gastgeberlandes, gemeinsame Projekte (z.B. Kunstausstellung) und Praktika in Einrichtungen (sog. „workplacements“ – Schüler arbeiten in Kitas mit Kindern u.a.).

Die UNESCO-Arbeit ist Bestandteil sämtlicher Unterrichtsfächer und schulischer Aktivitäten. Unter dem Motto „Fit und fair für eine Welt“ beteiligte sich unsere Schule im April 2008 am internationalen Projekttag der UNESCO.

Besondere Aufmerksamkeit widmet unsere Einrichtung den Das , in dem deutsche und polnische Schülerinnen und Schüler in gemeinsamen Klassen und Kursen am Unterricht teilnehmen und nach vierjähriger Schulausbildung die allgemeine Hochschulreife erwerben läuft bereits seit 1992. Gegenwärtig sind 103 polnische Schüler in diesem Projekt eingebunden. Durch das Kurssystem der Oberstufe lernen diese mit ca. 300 deutschen Schülern gemeinsam.

Das herkömmliche deutsch-polnische Schulprojekt (gemeinsames Lernen deutscher und polnischer Schüler in den Jahrgangsstufen 10 bis zum Abitur in Jahrgangsstufe 13) wird seit 2005 mit einer erweiterten Basis in der Sekundarstufe I versehen:

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Latarnia-Projekt

Dazu erfolgt in den Jahrgangsstufen 7 – 9 eine enge Kooperation mit dem Partner-Gimnazjum Nr. 2 in Słubice.

Im Verlauf des 7. Schuljahres lernen die Frankfurter und Słubicer Schüler ihre jeweiligen Partnerschulen und ihre potentiellen Klassenkameraden der nächsten Schuljahre kennen. Man plant und realisiert gemeinsame Unterrichtsprojekte, schulische Höhepunkte, Klassenfahrten und ähnliches.

Ab Jahrgangsstufe 8 und dann fortgesetzt in 9 wird ein gemeinsamer Unterrichtstag (in diesem Jahr der Mittwoch) für jeweils 12 deutsche und 12 polnische Schüler, zusammengefasst in einem gemischten deutsch-polnischen Kurs, bei 14-tägigem Wechsel des Ortes in Słubice bzw. in Frankfurt, absolviert. Die Schülerinnen und Schüler werden in Sachfächern (Mathematik, Kunst, Musik, Sport) in der jeweiligen Fremdsprache unterrichtet. Auch dieses Projekt läuft sehr erfolgreich.

Zunehmend gibt es auch deutsche Schüler unserer Schule, die für ein halbes oder längstens ein Schuljahr nach Polen gehen und mit individuellen polnischen Partnern gemeinsam lernen. Im Gegenzug kommen die polnischen Schüler für eben einen solchen Zeitraum als Gastschüler an das Karl-Liebknecht-Gymnasium.

Dieser Austausch wird als KOPERNIKUS-Projekt durch das MBJS und die Flick-Stiftung gefördert.

Gastschüler aus Russland, den USA, Mexiko, Australien, Thailand, Frankreich, der Ukraine und Brasilien waren in den letzten Jahren zu längeren Aufenthalten am Karl-Liebknecht-Gymnasium.

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