Informationen zum „Latarnia-Projekt“ am Karl-Liebknecht-Gymnasium

1. Die Idee

Seit dem Schuljahr 1992/93 führt unser Gymnasium deutsche und polnische Schüler ab Klasse 10 in gemeinsamen Klassen und Kursen im Rahmen eines deutsch-polnischen Schulprojektes erfolgreich zur allgemeinen Hochschulreife.
Diese Organisationsform erweitern wir seit dem Schuljahr 2005/06 mit dem Latarnia-Projekt, indem wir Schülerinnen und Schülern bereits ab Klasse 7 die Möglichkeit eröffnen, sich in langfristiger Form auf die Integration in das oben genannte Projekt vorzubereiten.
Damit wollen wir als Schule einen Beitrag leisten, jungen Menschen einen Zugang zum Studium in europäischem Maßstab zu ermöglichen.
Wir richten uns an alle Schüler und Schülerinnen der 6. Klassen, die die Absicht haben, sich für ein Gymnasium zu bewerben, die besonders interessiert an Sprachen und  aufgeschlossen gegenüber anderen Kulturen sind.
Diese Schüler sollten über insgesamt gute bis sehr gute Leistungen verfügen.

2. Der Weg

Am Karl-Liebknecht-Gymnasium Frankfurt (Oder) dem deutschen Partner des Projektes, und am Gimnazjum Nr. 2 in Słubice dem polnischen Partner, werden je 24 Schüler in eine 7. Klasse aufgenommen. Die Schüler erhalten erweiterten Fremdsprachenunterricht.
Im ersten Schuljahr (7. Jahrgangsstufe) lernen sich die Schüler im Rahmen von Begegnungen, gemeinsamen Projekten sowie bei einer gemeinsamen Klassenfahrt kennen.

In Klassenstufe 8 und in Fortsetzung auch in Klasse 9 erfolgt in ausgewählten Fächern (Mathematik, Kunst, Musik, Sport, Gesellschaftswissenschaften) an einem Tag der Woche im Austausch auf beiden Seiten Unterricht in der Fremdsprache.
Dabei wird der Unterrichtstag für jeweils 12 polnische und 12 deutsche Schüler in einem gemischten Kurs, im 14-tägigen Wechsel in Frankfurt (Oder) und in Slubice stattfinden. Der Unterrichtsort bestimmt die jeweilige Unterrichtssprache.

Im Rahmen dieses gemeinsamen Lernprozesses bereiten sich die Schülerinnen und Schüler auf die mögliche Integration in das bereits bestehende Projekt vor, das mit der Aufnahme polnischer Schülerinnen und Schüler am Karl-Liebknecht-Gymnasium in Klasse 10 fortgeführt werden kann.
Bei entsprechendem Interesse ermöglicht die langfristige Vorbereitung der deutschen Schüler im Rahmen dieser neuen Form gemeinsamen Lernens zugleich einen leichteren Zugang zu Studienaufenthalten in Polen, die im Rahmen des Kopernikus-Projektes (ein Projekt, das durch die Flick-Stiftung mit einem einmaligen Stipendium gefördert wird) bereits jetzt schon von deutschen Schülern genutzt werden. 

Lehrerkollegium und Schulleitung

Karl-Liebknecht-Gymnasium

 
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