Graffiti im Unterricht
„Graffiti im Unterricht“ ist ein nachhaltiges Projekt, das seit 2006 präventive Arbeit zur Verhinderung von illegalen Graffiti in der Stadt Frankfurt (Oder) leistet und das dabei beachtliche Erfolge vorweisen kann: Von Anfang an ist es auch an unserer Schule zu Hause.
Das Projekt geht in die Schule, ohne dass in wildem Aktionismus Unterricht für ein Projekt weichen muss, denn das Graffiti-Projekt passt sich dem Stundenplan der beteiligten Klassen an, indem vorher Lehrer verschiedener Fächer (Kunst, LER, Deutsch, Geschichte, Mathe …) ihre Mitarbeit erklären und Graffiti als Lernstoff in ihren laufenden Unterricht einbinden.
Dabei werden sie von ehrenamtlich tätigen außerschulischen Partnern aus verschiedenen Bereichen unterstützt: der Stadtverwaltung der Stadt Frankfurt (Oder);(Frau Krüger, Herr Thiessen), dem Staatlichen Schulamt Frankfurt (Oder);(Herr Bellgardt), dem Polizeipräsidium (Herr Bugenhagen), dem Jugendrechtshaus Frankfurt (Oder);(Frau Beitlich-Thommes), der Malerfirma Noreisch…
Künstlerische Berater sind die namhaften Graffiti-Künstler Jörn Reiners und Marco Bollenbach (Xi-Design), aber auch Florian Bölicke, Christoph Kugler und Jonathan Rüde von unserer Schule.
Träger des Projektes ist der Frankfurter Kunstverein e.V.
Das Karl-Liebknecht-Gymnasium, die Oberschule „Heinrich von Kleist“ und die Sportbetonte Gesamtschule öffnen sich mit ihren 8.Klassen dem Projekt, so dass sich etwa die Hälfte der Jugendlichen der Stadt Frankfurt (Oder) im Einstiegsalter (13-14 Jahre) im Rahmen des Projektes mit Graffiti als künstlerische Ausdrucksform, aber auch mit den Folgen illegaler Schmierereien auseinandersetzt.
Die Stadtwerke Frankfurt (Oder), die FWA, das Staatliche Schulamt und die Landeszentrale für Politische Bildung in Potsdam unterstützen das Projekt finanziell. Die Stadtwerke stellen ein Objekt zum künstlerischen Gestalten zur Verfügung.
Im Dezember 2009 wurde das Projekt mit dem Landespräventionspreis aus den Händen des Innenministers ausgezeichnet.





